Der Subaru Legacy wird seit 1989 von der japanischen Automobilmarke Subaru angefertigt und zählt zu der Kategorie der Mittelklassewagen. Zur Serienausstattung des Subaru Legacy gehören der Subaru typische Boxermotor und Allradantrieb. Die Motorpalette für den deutschen Automobilmarkt reicht von 103PS (1,8Liter) bis zu 245PS (3Liter). Der Subaru Legacy ist in den Versionen Pickup, Kombi und Limousine verfügbar. Zu den besonderen Merkmalen des Mittelklassewagens gehören rahmenlose Seitenscheiben, die Verwendung eines Untersetzungsgetriebe, der Einsatz einer Rückrollsperre sowie die hohe Anhängelast von bis zu zwei Tonnen.
Die erste Baureihe des Subaru Legacy wurde mit einem 1,8Liter 103PS oder einem 2,2Liter Vierzylinder Boxermotor mit 136PS vorgestellt. Nach einem Facelift im Jahr 1992 wurde ein 2,0Liter 115PS Motor sowie ein 2,0Liter Turbomotor mit 200PS in die Motorpalette aufgenommen. Die Turboausführung des Subaru Legacy unterschied sich durch diverse Autoteile wie Lufthutzen und Heckspoiler von den anderen Modellen.
Im Jahr 1994 wurde die zweite Baureihe des Subaru Legacy vorgestellt. Die Motorleistung des 2,2Liter Motors wurde auf 128PS gedrosselt, die des 2,0Liter Motors blieb bei 115PS. Erstmals wurden alle Autos dieser Baureihe mit Fahrer und Beifahrerairbags ausgestattet. Zum Facelift im Jahr 1997 wurde die Modellreihe Subaru Legacy Outback eingeführt. Diese versprach mehr Bodenfreiheit und eine spezielle Ausrüstung für schlechtes Wetter, Autoteile wie ein Hinterachs-Sperrdifferential wurden eingebaut. Des weiteren wurde im Rahmen des Facelifts der 2,2Liter Motor durch ein 2,5Liter Motor mit 150PS ersetzt.
Die im Jahr 1999 eingeführte dritte Baureihe des Subaru Legacy erschien deutlich modernisiert. Die Motorleistungen wurden erhöht, erstmals wurde ein Sechszylinder Boxermotor angeboten. Die 2,5-Liter- und 3-Liter Automatikmodelle erhielten in der Kombiversion eine Fahrdynamikregelung mit der Verkaufsbezeichnung VDC.
Die bisher letzte Baureihe des Subaru Legacy wurde im Jahr 2004 auf den Markt gebracht. Die einzelnen Versionen wurden zunächst nur durch die Hubraumangabe unterschieden. Der 3,0-Liter-Motor erhielt eine variable Ventilsteuerung, wodurch eine höhere Leistung erzielbar war. Diese Technik fand für den MJ06 auch beim 2,0-Liter-Motor Verwendung, der alte 2,5-Liter-Motor wurde noch weiterhin in der Outback-Modellreihe angeboten. Seit dem Modelljahr 2004 ist der Subaru Legacy Outback auch als Kombi erhältlich. Die Fahrdynamikregelung VDC ist für die Modelle 3.0R (nur Automatik), Spec B (Schaltung und Automatik) und 2.0R (Automatik ab Ausstattung Active) verfügbar. Seit dem Baujahr 2005 kann der Subaru Legacy auf Wunsch des Kunden mit einer Autogasanlage produziert werden. Das Jahr 2007 bracht einige optische Veränderungen mit sich, einige Autoteile wurden modifiziert. Seit März 2008 ist für den Subaru Legacy ein neu entwickelter Dieselboxer mit 150PS verfügbar, die Typenbezeichnung für diese Modellausführung ist 2.0D.
Im allgemeinen ist der Subaru Legacy sowie seine Autoteile ein sehr langlebiges und zuverlässiges Auto. Er schneidet in den Statistiken des TÜV und ADAC sehr gut ab. Im TÜV Auto-Report erreichte der Subaru Legacy bei den 4 bzw. 5 jährigen Fahrzeugen den 3. Platz. Bekannte Schwachstellen dieses Autos sind die Luftbälge, welche bei nicht sachgemäßer Wartung nach etwa 7 Jahren kaputt gehen. Weitere Mängel wurden bei der Zylinderkopfdichtung des 2,5Liter Motors festgestellt, hierfür gibt es jedoch Ersatzdichtungen die das Problem beheben.
Autoteile & Motoren des Subaru Legacy
Ottomotoren
- 1,8l, 103PS/76kW, 4Zylinder
- 2,0l, 115 bis 125PS/85 bis 92kW
- 2,0l, 200PS/147kW, Turbomotor
- 2,2l, 136PS/100kW, 4Zylinder
- 2,5l, 150PS/110kW
- 3,0l. 245PS/180kW, 6Zylinder
Dieselmotoren
- 2,0l, 150PS/110kW
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